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Es ist noch nicht eine Olympische Disziplin, aber in früherer Zeit ein notwendiger Gebrauchsvorgang.
Als Straßen und Wege damals noch nicht so ausgebaut waren wie heute, da brauchte der Marschenbauer den
"Klootstock", um querfeldein über die Gräber der Ländereien, zu springen, um sein Vieh zu zählen und zum nächsten Nachbarn zu kommen.
Der
"Klootstock" ist ein Springstock oder besser eine Sprungstange (2,50 m - 4,00 m), wie sie zum Stabhochsprung verwendet wird. Nur man springt nicht hoch, sondern weit, d.h. über den Graben hinweg. Der
Klootstock hat am Ende eine Verdickung, den "Kloot" oder "Kluut" = Klumpen.
Dieser soll das Einsinken des Stockes in den aufgeweichten Grabenboden verhindern. Zum Springen braucht man ein wenig Schwung und muß sich am Stab gut festhalten.
Die Zuschauer beim
Klootstockspringen haben natürlich einen
Mordsspaß, wenn einer am Stab abrutscht und in den Graben fällt. Zum Trost bekommt der Pechvogel dann einen ... ausgegeben.
Mit diesen
Veranstaltungen im Sommer wird den Gästen etwas Traditionelles und Einheimisches gezeigt.